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Arbeitsschutz DGUV-Prüfstelle

Arbeitsschutz schon vor der Anschaffung

Arbeitsschutz ist die wichtigste Basis für einen sicheres Arbeiten und einen sicheren Betrieb. Die Betriebssicherheitsverordnung regelt über vielfältige Vorschriften die Arbeitsschutzmaßnahmen. Ein elementarer Bestandteil sind dabei die Prüfungen zum Arbeitsschutz. Diese Prüfungen ergeben sich aus verschiedenen Rechtsbereichen. Dazu zählen Gesetze zum Schutz der Mitarbeitenden, Technischen Regeln und Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).
Primäres Ziel der Arbeitsschutzmaßnahmen ist die gesundheitliche Unversehrtheit der Mitarbeitenden. 

Maßgebend sind dabei vor allem präventive Maßnahmen, um potentielle Gefahren im Voraus zu erkennen und zu minimieren. Zu den Präventivmaßnahmen zählt die Beurteilung von Gefahren schon vor der Anschaffung von Arbeitsmitteln. Sollen Gefährdungen minimiert werden, müssen die  Arbeitsmittel für jeden Tätigkeitsbereich entsprechend ausgesucht werden. In die Beurteilung sollte neben den vom Arbeitsmittel ausgehenden Gefährdungen auch die Gefahren durch die Arbeitsumgebung einbezogen werden. Die Beurteilung möglicher Gefahren ist stets abhängig von dem gewählten Arbeitsmittel. 

Kabelgebundene Werkzeuge, zum Beispiel, bergen ein anderes Gefahrenpotential als akkubetriebene Werkzeuge. Durch das Kabel entsteht eine Stolpergefahr, sowie eine Einschränkung in der Bewegungsfreiheit.  Neben der Gefahrenminimierung als Hauptaspekt, kann daraus zudem ein positiver ökonomischer Effekt resultieren. In unserem Beispiel wäre das die erhöhte Effizienz der Arbeitsabläufe durch akkubetriebene Arbeitsmaschinen.

Arbeitsschutz bei Handwerkzeugen
Arbeitsschutz bei Leitern
Arbeitsschutz bei Mobilen Tankanlagen
DGUV (UVV)-Prüfstelle

Vor der Nutzung muss geprüft werden

Arbeitsmittel müssen entsprechend der rechtlichen Vorgaben bereits vor der ersten Inbetriebnahme geprüft werden. Trotz das Geräte neu angeschafft werden, kann es jedoch zu einigen Faktoren kommen, die die Sicherheit beinträchtigen. Es kann zum Beispiel zu unpassenden Lagerbedingungen kommen, die zu einer Einschränkung in der Sicherheit führen. Auch Werksdefekte oder Beschädigungen durch unsachgemäßen Transport, können bei neuen Artikeln zu Sicherheitsmängeln führen.

Eine Inbetriebnahmeprüfung ist für einen effektiven Arbeitsschutz somit unumgänglich!

Definierung von Arbeitsmitteln

Was als Arbeitsmittel gilt, definiert die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in § 2, Satz (1). Zudem wird festgelegt was die Verwendung von Arbeitsmitteln umfasst.

Auszug aus der Betriebssicherheitsverordnung § 2

 „Arbeitsmittel sind Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen, die für die Arbeit verwendet werden, sowie überwachungsbedürftige Anlagen.“

„Die Verwendung von Arbeitsmitteln umfasst jegliche Tätigkeit mit diesen. Hierzu gehören insbesondere das Montieren und Installieren, Bedienen, An- oder Abschalten oder Einstellen, Gebrauchen, Betreiben, Instandhalten, Reinigen, Prüfen, Umbauen, Erproben, Demontieren, Transportieren und Überwachen.“
Resultierend daraus lässt sich festhalten: Fast alle Gegenstände die für den täglichen Arbeitsgebrauch benötigt werden sind Arbeitsmittel, und müssen als solche in Gefährdung beurteilt und auf Sicherheit geprüft werden.

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungen im Voraus erkennen

Anschaffung

Geeignete Arbeitsmittel auswählen

Kontrolle

Wiederkehrende Prüfungen

Arbeitsschutz langfristig sicherstellen

Nach der Auswahl der passenden Arbeitsmittel, muss der Arbeitgeber sicherstellen, dass im laufenden Betrieb keine neuen Gefährdungen auftreten. Dafür müssen die Arbeitsmittel den technischen Stand und ihre Funktionalität behalten. Um dies zu Gewährleisten müssen einige Dinge beachtet werden:

Sobald das Arbeitsmittel Schäden oder Auffälligkeiten aufweist, wird es aussortiert
Das Arbeitsmittel wird wiederkehrend in festgelegten Intervallen von einer befähigten Person überprüft und optimalerweise bereits vorher durch Fachpersonal instandgehalten
Die Gefährdungsbeurteilung muss regelmäßig auf neue Arbeitsmittel, neue Arbeitsbereiche und neuen Tätigkeiten angepasst werden.

In der Gefährdungsbeurteilung legt der Betreiber alle grundlegenden Voraussetzungen fest, wie Prüfintervalle und Prüfinhalte, sowie eine befähigte Person, die diese Prüfungen durchführt. Diese Person muss mit dem Wissen und den nötigen Kenntnissen aller betroffenen Rechtsbereiche vertraut sein. Eine genaue Definition der befähigten Person liefert die technische Regel für Betriebssicherheit (TRBS) 1203.

DGUV-Regeln, Vorschriften und Informationen zum Arbeitsschutz

Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bietet nahezu allen Arbeitsmitteln schriftliche Anweisungen und Hinweise. Diese können in Regeln, Vorschriften und Informationen ausgearbeitet sein. Der Betreiber findet darin Grundlagen, aus denen er Gefährdungen ableiten und somit beurteilen kann. In den schriftlichen Anweisung befinden sich Vorgaben zu Prüfungen, Prüfbedingungen und festzulegende Intervallen.
 
Auf den folgenden Seiten informieren wir genauer über die von uns angebotenen Prüfungsdientlesitungen:
DGUV-Regel 100-500: Betreiben von Arbeitsmitteln.
DGUV-Vorschrift 3: Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
DGUV-Information 208-016: Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten
DGUV-Information 208-043 und DGUV-R 108-007, sowie DIN EN 15635 Regalinspektion: Sicherheit von Regalen
DGUV-Information 209-013 und DGUV-R 100-500 Prüfung von Anschlagmitteln und Ladungssicherungshilfsmitteln
DGUV-Information 208-022: Kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore
DGUV-Information 204-016/017: Prüfung von Absetz- & Abrollcontainern
DGUV-Vorschrift 68 Flurförderzeuge
AwSV, StawaR und DIBt-Zulassungen: Prüfung von Auffangwannen

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Prüfung von Absetz- und Abrollcontainern

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Prüfung von kraftbetätigten Fenstern, Toren und Türen

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Prüfung von Arbeitsmitteln

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Prüfung von Kraftfahrzeugen

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Prüfung von Anschlag- und Ladungssicherungshilfsmitteln

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